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    <title type="text">Niersfischer.de: Berichte</title>
    <subtitle type="text">2. Berichte:</subtitle>
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    <updated>2010-11-27T15:32:05Z</updated>
    <rights>Copyright (c) 2010, Matthias David</rights>
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      <title>Die vergessenen Aale</title>
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      <id>tag:niersfischer.de,2010:index.php/berichte/2.64</id>
      <published>2010-09-13T15:55:04Z</published>
      <updated>2010-11-27T15:32:05Z</updated>
      <author>
            <name>Matthias David</name>
            <email>mattes@niersfischer.de</email>
                  </author>

      <category term="Allgemeines"
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        label="Allgemeines" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Im Frühjahr dieses Jahres fuhr ich über eine Landstraße des linken Niederrheins, die zwei kleine Dörfer miteinander verbindet. Die Sonne stand schon tief und plötzlich blitzte in einiger Entfernung hinter ein paar Büschen eine Wasseroberfläche auf, die ich bisher nie wahrgenommen hatte. Die Neugier war groß und ich wendete meinen Wagen, fuhr den Feldweg hinein und gelangte am Ende des Weges an drei nebeneinander liegende Kuhlen.</p>

<p>Unter Kuhlen verstehen wir hier die in der Regel Gewässer, die 1 bis 1,5 Meter Tiefe aufweisen, nicht durchflutet sind, in der Regel aber durch Stichkanäle an irgend welche kleinen Flüsse angeschlossen sind oder waren. Sie dienten früher vermutlich der Entwässerung der umgebenden Felder. Im Sommer werden sie sehr warm und leiden oft unter Sauerstoffmangel. Die, die ich kenne sind um i.d.R. um die 0,5 – 1 ha groß; selten 2. Viele davon leiden unter dem Nährstoffeintrag der umliegenden Felder und deren Bewirtschaftung. Die Summe der Sauerstoffzehrer ist hoch. Die Gülleschleudern auf den Äckern, die sie entwässern sollen, rotieren turnusmäßig. </p>

<p>Die freundliche alte Frau, die in auf dem Bauernhof erschienen war erklärte mir, dass sie (die Kuhlen) nicht mehr zu Fischereizwecken genutzt würden und ich ihren Sohn befragen müsste. Wir erzählten noch ein wenig und als letztes beschrieb sie mir noch eine kleine Waldkuhle ganz in der Nähe, in der sie früher immer schwimmen gewesen sei. Nun sei sie aber kaum noch zugängig. Die Wege dorthin seien überwuchert von Brombeersträuchern und sie sei schon lange nicht mehr dort gewesen.</p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/kuhle_1.jpg" style="border: 0;" alt="image" width="575" height="383" /></p>

<p>Meine Neugier war erneut erweckt. Natürlich schlug ich mich durch diesen kleinen Wald in Sichtweite, um ihrer Aussagen nachzugehen. Tatsächlich traf ich nach einer viertel Stunde auf ein altes, von Bäumen und Gebüschen zugewachsenes Gewässer. Teilweise waren noch kleine Zugänge dorthin möglich, vermutlich gingen hier auch ab und an die Jäger durchs Unterholz. Die kleine Waldkuhle hatte durch den Laubeintrag der Jahrzehnte viel von ihrer eigentlichen Tiefe eingebüßt. Ich schätzte sie auf durchschnittlich noch 50 – 70 cm. Später fand ich allerdings auch noch Stellen, die bis knapp an 2 Meter reichten. Die Schlammmächtigkeit beträgt teilweise bis zu 80 cm. Zu Hause angekommen half mir die Landvermessungsseite Tim-Online das Gewässer genauer zu vermessen. 0,16 ha sollte sie haben. Hat sie aber nicht wirklich. Zumindest nicht bei den derzeitigen Grundwasserständen. Die Hälfte halte ich für realistisch.</p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/kuhle_2.jpg"  style="border: 0;" alt="image" width="575" height="383"/></p>

<p>Was mir bei meinem ersten Besuch jedoch ins Auge stach, waren zwei Aale, die tot auf der Oberfläche trieben. Vermutlich Sauerstoffopfer des harten vergangenen Winters. Sie hatten bereits „Grünspan“ angesetzt. </p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/aal_tot_1.jpg" style="border: 0;" alt="image" width="575" height="330"/></p>

<p>Die Korpulenz der verendeten Tiere war es, was mich an meisten beeindruckte. Beide Tiere waren ursprünglich gut 80 – 90 cm und unterarmdick. Ob da wohl noch mehr drin sind und wie sind sie dort hinein gekommen? Scheinbar wurde das Gewässer vor 10 bis 15 Jahren durch jemanden bewirtschaftet. Wie hätten sie auch sonst ihren Weg hierher finden sollen.</p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/aal_tot_2.jpg" style="border: 0;" alt="image" width="575" height="330" /></p>

<p>Um dies feststellen zu können, musste erst mal der Eigentümer gefunden werden. Einfach losangeln ist sich ja nicht in NRW! Ergo ging es über den Wirt eines Ausflugslokals in der Nähe zum Jagdaufseher, welcher mir die Daten der Eigentümerin nennen konnte. Eine Gräfin sollte es sein. Also zum Schloss gefahren und vorgesprochen. Was ich in meinen Gedanken vor mir sah, nämlich eine alte, griesgrämige Schachtel, entsprach nicht der Realität. Eine nette, noch recht junge Dame stellte sich mir als jene Blaublütige vor. Wir vereinbarten einen Vororttermin. </p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/kuhle_3.jpg" style="border: 0; float: right; margin-left: 10px; margin-top:5px;" alt="image" width="225" height="338" />Am Tag als es soweit war, outete ich mich dann als Gewässerwart, der sich eher für die Daten des Gewässers interessierte und dass ich, falls dort noch Tiere verblieben seinen würden, diese eigentlich am liebsten umsetzen würde, damit sie abwandern können. Dies verbietet unser Gesetz aber leider. Also würde ich die Tiere fangen wollen, um sie zu räuchern. Ich erhielt im Gegenzug zu einer intensiven Untersuchung mit Wasserwerten, Fisch- und Pflanzenkataster, das Recht die Kuhle zu beangeln. Einen geräucherten Aal, so ich denn fängig würde, hatte sie auch gerne. Dies wurde versprochen und nun stand einer Befischung nichts mehr im Wege.</p>

<p>Ein paar Tage vergingen und ich zog zum ersten Mal auf die Aal-Pirsch. Direkt in dieser ersten Nacht ging mir auch der erste Aal an den Haken. Ich traf um 22:00 Uhr ein und eine Stunde später fuhr ich mit einem Prachtexemplar nach Hause. Er war um die 80 cm lang und wog satte 1.368 Gramm. Da es mir zu gefährlich erschien, mir dieses Tier beim Selbsträuchern zu versauen, wollte ich ihn zwei Tage später zu einer professionellen Räucherei einreichen, damit die Jungs dort das Ganze erledigen würden. So kam es, dass ich zwei Tage vor meinem Aquarium saß, um das Tier zu beobachten. Je länger ich ihn mir anschaute, desto mehr widerstrebte es mir, den Aal zu schlachten. (Für die Kritiker: 240 Liter Becken mit ausreichend Sauerstoff, ständig überwachten Wasserwerten und guten Versteckmöglichkeiten.)</p>

<p>Ich unterhielt mich mit meinen Freunden um mich zu beraten. „Nein, du als Gewässerwart und Fischereiaufseher kannst und darfst die Tiere nicht aus- / umsetzen, das gibt Ärger und am Ende bist du der Dumme“, so der Tenor der Beratung. Recht hatten sie ja, es verstößt nun mal gegen das Gesetz und Ende. Tags drauf fing ich ein zweites Exemplar, 10 cm größer, wiederum dick wie mein Unterarm. Silberiger Bauch, schwarzer Rücken, vergrößerte Augen - bereit um abzuwandern.</p>

<p>Die Sache ließ mir keine Ruhe und ich entschied mich für einen Anruf bei meinem Dienstherrn in der UFB. Dort bestätigt man mir selbstredend meine Denke, dass es kaum eine Möglichkeit gäbe, ein Umsetzen der vergessenen Aale aus meiner Kuhle zu genehmigen. Höchstens wenn dies von höherer Stelle angeordnet würde, dann …</p>

<p>Hatte nicht seinerzeit Fischereidezernent Dr. Melin von der OFB während der Ausbildung in Albaum gesagt wir können ihn jederzeit anrufen, wenn wir ein Problem hätten?! Hatte er! Ergo die Handynummer aus den Unterlagen gekramt, angerufen und frei heraus die Situation geschildert. Was ich zur Antwort erhielt warf mich vom Hocker. „Klar unterstütze ich diesen Gedanken. Die Tiere dürfen im Rahmen einer Fischsicherungsmaßnahme gefangen werden und in den Rhein umgesiedelt werden. Einer Genehmigung zur Elektrobefischung steht nichts im Wege.“ Ich solle lediglich einen Antrag mit Berufung auf unser Gespräch an die UFB stellen und alles ginge seinen Gang. Ich war platt. So einfach geht das also. Ein paar Auflagen bezüglich der Gesundheit gab es natürlich, aber die konnten mit Hilfe des Rheinischen Fischereiverband ausgeräumt werden.</p>

<p>Da ich ziemlich zeitgleich eine Fischbestandsaufnahme eines anderen Gewässers mit dem RhFV tätigte, sprach ich das Thema dort natürlich auch an. Die Biologen vom Verband erklärten sich ohne große Umschweife bereit eine Mitwirkung zu prüfen. Wenige Tage später erhielt ich einen positiven Bescheid über eine Kooperation in der Sache. Nachdem ich nun die schriftliche Erlaubnis der Eigentümer hatte, konnte ich alle Anträge bei der UFB einreichen und innerhalb kürzester Zeit lagen alle Genehmigungen auf meinem Schreibtisch. Ein kurzes Sondierungsgespräch mit Dr. Stass dem Hegebeauftragten der Rheinfischereigenossenschaft und konnte es losgehen. </p>

<p>Die Ufervegetation der Waldkuhle lies eine E-Befischung nur unter widrigsten Umständen zu. Hohe Schlammmächtigkeit und weit ins Gewässer ragende Weiden und andere Pflanzen. Ich habe mich daher fürs Erste auf eine Reusenbefischung beschränkt. Wiederum der Rheinische Fischereiverband sendete mir 3 Reusen zu, mit denen ich mein Projekt beginnen konnte. Später erhöhten wir die Anzahl.</p>

<p>In den Zeiten der stillen Beobachtung konnte ich plötzlich Fische sehen, die mir vorher, trotz des klaren Wassers völlig entgangen waren. </p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/rotaugen.jpg" style="border: 0;" alt="image" width="575" height="383"/></p>

<p>Ich konnte (recht junge) Rotaugenschwärme sichten, ebenso wie einen oder zwei lauernde kleine Hechte. Als Beifang der Reusen erhielt ich zudem Kenntnis über das Vorkommen von Barschen. </p>

<p>Anfänglich hatte ich meine Schwierigkeiten, die Reusen wirkungsvoll einzusetzen. Wollte ich den Verlauf des schlauchförmigen Gewässers sperren wollen, müsste ich hindurchwaten, um die Doppelreusen richtig aufzustellen. Dies war als Einmann-Unternehmen aber zu riskant, da ich dabei durch die Mitte hindurchwaten müsste, dort hin, wo der Schlamm am mächtigsten ist. Ein zweiter Mann zur Absicherung an der Leine fehlte mir. Deshalb stellte ich die Reusen anfangs parallel zum Ufer auf. Nur ein Aal verirrte sich innerhalb von zwei Wochen darin. Rückfragen durch gute Freunde an professionelle Fischer halfen mir aber weiter. Zudem hatte ich nun jemanden gefunden, der mich absicherte. So konnte ich die Reusen endlich so aufstellen, wir sie am sinnvollsten zu stellen waren, nämlich jeweils quer zum gesamten Gewässerverlauf. Zudem wurde es Herbst und die Aale wurden unruhig und begaben sich intensiver auf Wanderschaft innerhalb ihres Gefängnisses.</p>

<p>Seit der Anpassung gingen nun fast alle zwei Tage ein Aal in die Kammern der Reuse. Teils auch zwei Stück am Tag.</p>

<p>Irgendwann musste ich feststellen, dass die Aale doch nicht ganz von Jedermann vergessen sind. Ich fand drei Aalschnüre. </p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/legeschnuere.jpg" /></p>

<p>Ich hatte mich darin verfangen, als ich durch Wasser zu den Reusen watete. Sonst hätte ich die unauffälligen Leinen nie bemerkt. Ich habe sie entfernt. Einen Erdspieß habe ich aber an der Stelle zurück gelassen und mit meiner Visitenkarte verziert. Mit einem netten Gruß des hiesigen Fischereiaufsehers. </p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/karte.jpg" /></p>

<p>………………….</p>

<p>Für die Interessierten:</p>

<p>Wasserwerte:</p>

<p>07.06.2010 – 14:30 h</p>

<p>Wasser: klar<br />
Geruch: leicht modrig/erdig<br />
Temp Wasser: 14,3°<br />
Temp Luft: 16,9°<br />
O2: 1,9 – 3,8 mg/l<br />
NO3: </p><p><0,5 mg/l<br />
NH4: nn<br />
PO4: 0,25 mg/l<br />
NO2: 0,025 mg/l<br />
PH: 7 <br />
GH: 9°<br />
KH: 3°</p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/Sauerstoffverteilung.jpg" style="border: 0;" alt="image" width="575" height="355" /></p>

<p>Fischvorkommen:</p>

<p>Hecht (Esox lucuis)<br />
Rotaugen (Rutilus rutilus)<br />
Barsch (Percidea)<br />
(Raub-) Aal (Anguilla anguilla)</p>

<p>Pflanzenvorkommen:</p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/Teich_Stachelhalm.jpg" /><br />
Teichstachelhalm (Equisetum fluviatile)</p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/zungen_hahnenfuss.jpg" /><br />
Zungen-Hahnenfuss (Ranunculus lingua)</p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/wasserminze.jpg" /><br />
Wasserminze (Mentha aquatico)</p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/kleine-Wasserlinse.jpg" style="border: 0;" alt="image" width="575" height="255" /><br />
Kleine Wasserlinse (Lemna minor)</p>

<p>Rauhes Hornkraut (Certophyllum demersum)</p>

<p>Libellenarten:</p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/Pokal_Azurjungfer.jpg" /><br />
Pokal Azurjungfer (Cercion lindenii)</p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/Grosse_Pechlibelle.jpg" /><br />
Große Pechlibelle (Ischnura elegans)</p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/Fruehe_Adonislibelle.jpg" /><br />
Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)</p>

<p>Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea). Leider ohne Foto.</p>

<p>Um die Lurche &amp; Fischnährtierchen kümmere ich mich im nächsten Jahr. </p>

<p>In die kleine Kuhle habe ich mich längstens verliebt. Auch einer meiner Wegbegleiter hat sich ähnlich geäußert, ohne jemals da gewesen zu sein. Es wird mir in Zukunft eine Freude sein dorthin zu kommen, um zu sehen, wie sie sich entwickelt, wie sie aus dem dezimierten Zustand, verursacht durch zwei harte Winter, wieder ihren Gang geht. </p>

<p>An meisten jedoch freue ich mich über und für die Aale. Sie haben nun die Chance abzuwandern. Sie wurden jenseits der letzen Aalfischer am Rhein, kurz vor der niederländischen Grenze in den Strom entlassen. </p>

<p>Den einen Aal, den ich der Gräfin versprach, den hat sie tatsächlich bekommen, da zumindest ein Tier seziert wurde, da Aufschluss über den Gesundheitszustand von Nöten war. Ich hoffe er hat ihr gemundet.</p>

<p>So einige, die diesen Bericht nun gelesen haben, können möglicherweise nicht nachvollziehen was einen Angler dazu treibt, eine heimliche Aalreserve an anderer Stelle wieder frei zu setzen anstatt sie (geräuchert) für sich zu genießen. So sage ich denen: Ich habe den Aal nun schon Jahrzehnte genossen, nun ist es an der Zeit ihm unter die Flossen zu greifen und zu verzichten. Das bin ich ihm schuldig.</p>

<p>Insgesamt wurden bislang 16 Aale in den Rhein übergesiedelt. </p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/rhein_1.jpg" style="border: 0;" alt="image" width="575" height="383" /></p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/rhein_2.jpg" style="border: 0;" alt="image" width="575" height="383" /></p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/rhein_3.jpg" style="border: 0;" alt="image" width="575" height="383" /></p>

<p><img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/rhein_4.jpg" style="border: 0;" alt="image" width="575" height="383" /></p>

<p>3 weitere Kandidaten sitzen derzeit hier in der Zwischenstation und warten darauf umgesiedelt zu werden. Ich weder die Aktion noch bis zum Ende des Herbst verfolgen. Dann dürfte der größte Teil erfasst worden sein. Die Aale, die sich dem Reiz der Reusen entziehen konnten, denen werde ich im Frühjahr des nächsten Jahres auflauern, allerdings mit Wurm und Haken. Schließlich bin ich auch (Kochtopf-)Angler!</p>

<p>Meine treue Helferin, während der letzten Monate:<br />
<img src="http://matthiasdavid.de/kuhle/rhein_5.jpg" /></p>

<p>Sie war jede Minute dabei.</p>

<p>Nachtrag: Es konnten im Rahmen dieser Fischsicherungsmaßnahme insgesamt 30 Tiere in den Rhein umgesiedelt werden. Allen Unterstützern meinen Dank. 
</p>
      ]]></content>
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    <entry>
      <title>Bericht zum ersten Castingturnier des ASV&#45;Geldern</title>
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      <id>tag:niersfischer.de,2010:index.php/berichte/2.61</id>
      <published>2010-06-27T08:12:32Z</published>
      <updated>2010-06-27T09:28:34Z</updated>
      <author>
            <name>Matthias David</name>
            <email>mattes@niersfischer.de</email>
                  </author>

      <category term="Allgemeines"
        scheme="http://www.niersfischer.de/index.php/site/C1/"
        label="Allgemeines" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p><img src="http://www.niersfischer.de/images/uploads/2010_06_17-035.jpg" style="border: 0;" alt="image" width="575" height="255" /></p>

<p>Wenn wir in ein paar Jahren an diesen Tag zur&uuml;ckdenken werden, wird wohl dem einen oder anderen ein Schmunzeln &uuml;ber die Lippen huschen. Als Fazit l&auml;&szlig;t sich das erste Castingturnier des <a href="http://www.asv-geldern.de/" title="ASV-Geldern">ASV-Geldern</a> mit „Klein, aber fein“ zusammen fassen.</p>

<p><img src="http://www.niersfischer.de/images/uploads/2010_06_17-060.jpg" alt="" width="150" height="225" style="float: right; margin-left: 10px; margin-top:5px;"/>Am Austragungsort Holl&auml;nder See trafen sich heute um kurz nach Neun die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen, um ihren Beitrag zum Gelingen unseres ersten Castingturniers zu leisten. Als G&auml;ste und Tutoren durften wir Rudi Bruthier und Ingo, die beiden Castingreferenten vom Rheinischen Fischereiverband begr&uuml;&szlig;en. W&auml;hrend sich die beiden um den ordnungsgem&auml;&szlig;en Aufbau des Turnierfeldes k&uuml;mmerten, baute der Rest der Mannschaft die Sitzgelegenheiten, Sonnenschutz und die W&uuml;rstchenbude auf. </p>

<p><img src="http://www.niersfischer.de/images/uploads/2010_06_17-063.jpg" alt="" width="150" height="225" style="float: left; margin-right: 10px; margin-top:5px;"/>Ab 10:00 Uhr begann die offizielle Trainingsphase. Keiner derer, die dort am Start standen hatte jemals an einem Castingturnier teil genommen und somit waren allesamt Neueinsteiger. Mit professioneller Geduld erkl&auml;rte Rudi die Regeln und zeigte jedem einzelnen worauf es bei welcher Disziplin ankommt. F&uuml;r unseren Auftakt in die neue Sportart haben wir uns auf die beiden Disziplinen „Skish“ und „Ahrenberg“ beschr&auml;nkt. F&uuml;r den Weitwurf gab es zu wenig Platz am Holl&auml;nder und f&uuml;r den Wurf mit der Fliegenrute zu wenig Fliegenfischer. Den Weitwurf wollen wir aber im n&auml;chsten Jahr auf alle F&auml;lle mit auf den Plan rufen.</p>

<p>W&auml;hrend in der ersten &Uuml;bungsphase noch reichlich W&uuml;rfe in den Karpaten landeten, h&ouml;rte man mit fortschreitender Zeit immer &ouml;fter das begehrte „Pl&ouml;ck“, wenn das Wurfgewicht sein Ziel trifft, jeweils begleitet von den Befeuerungen der Zuschauer. </p>

<p>Um 12:00 wurde es dann ernst. Der Reihe nach ging es f&uuml;r jeden Teilnehmer an die Startlinie. Zuerst mu&szlig;ten beim „Skish“ Zielscheiben mit einem Durchme&szlig;er von 76 cm aus verschiedenen Weiten (10 – 18 Meter) mittels Pendelwurf getroffen werden. Ein Treffer wurde mit dem oben schon erw&auml;hnten „Pl&ouml;ck“ belohnt.</p>

<p><img src="http://www.niersfischer.de/images/uploads/2010_06_17-047.jpg" alt="" width="150" height="225" style="float: right; margin-left: 10px; margin-top:5px;"/>Danach ging es zum Ahrenbergtuch. Aus verschiedenen Distanzen galt es die auf dem Tuch gemalten Ringe zu treffen. 5 Ringe, von denen der Treffer in die goldene Mitte mit der H&ouml;chstpunktzahl 10 verg&uuml;tet wurde. Zwei Punkte weniger f&uuml;r jeden weiteren Ring nach au&szlig;en. Auch hier gilt es verschiedene Wurftechniken zu beherrschen. So wurde mit dem Pendelwurf begonnen, links-, wie recht&szlig;eitiger Auswurf und schlie&szlig;lich auch &Uuml;berkopf. Die Distanzen gehen hierbei ebenso bis zu 18 Meter Entfernung. Verwendet wurde f&uuml;r alle &Uuml;bungen ein 7,5 Gramm Gewicht aus Kunststoff.</p>

<p>Aufgrund der Frechheit von Marcel Geritzen, der es nicht f&uuml;r n&ouml;tig hielt zum Training zu kommen, w&uuml;rde ich gerne auf weitere Bemerkungen verzichten. Da jener aber trotz fehlenden Training und mangelnder Erfahrung den ersten Platz erzielt hat, komme ich um eine Berichterstattung nicht umhin. <img src="http://www.niersfischer.de/images/smileys/wink.gif" width="19" height="19" alt="wink" style="border:0;" /></p>

<p>Die offizielle Wertung durch die Verbandsreferenten lautet wie folgt:</p>

<p>Platz 1:	Marcel Geritzen<br />
Platz 2: 	Guido Stenmans<br />
Platz 3: 	Matthias David</p>

<p><img src="http://www.niersfischer.de/images/uploads/2010_06_17-065.jpg" alt="" width="150" height="225" style="float: left; margin-right: 10px; margin-top:5px;"/>Bei hei&szlig;en W&uuml;rstchen und warmen Bier endete das Turnier wie geplant um 16:00 Uhr. Unser Dank gilt zum einen Michael, der uns wie immer aufs aller Beste verk&ouml;stigt hat und den beiden Referenten des Verbandes Rudi und Ingo f&uuml;r ihr Kommen und ihre Geduld mit der Startertruppe des ASV-Geldern.<br />
Als Fazit darf festgehalten werden: Wir hatten bei dem neuen Bet&auml;tigungsfeld einen solchen Heidenspa&szlig; gehabt, dass wir dies ab nun als regelm&auml;&szlig;iges Event in unseren Terminkalender einpflegen werden. Der Lehreffekt, den man hierbei erzielt ist von unsch&auml;tzbarem Wert am Wasser. Wer an Land aus allen Lagen Ziele in den verschiedensten Entfernungen sicher treffen kann, wird dies am Wasser erst recht tun. Die Geselligkeit, die hier entstanden ist, m&ouml;chte ich nicht missen wollen. </p>

<p>Auf ein Neues im Jahr 2011.</p>

<p>Ich danke allen Beteiligten f&uuml;r ihre Teilnahme und f&uuml;r einen wundersch&ouml;nen Tag am Holl&auml;nder See. So geht Verein!</p>

<p>(md)</p>

<p>Zu den <a href="http://www.asv-geldern.de/galerie/index.php?action=showgallery&amp;pfad=30.+Casting" title="Bilder vom Casting">Bildern</a>.
</p>
      ]]></content>
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    <entry>
      <title>Das Niersfischer&#45;Amphibienteam</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.niersfischer.de/index.php/site/das_niersfischer-amphibienteam/" />
      <id>tag:niersfischer.de,2010:index.php/berichte/2.46</id>
      <published>2010-03-11T17:44:09Z</published>
      <updated>2010-03-17T22:37:10Z</updated>
      <author>
            <name>Matthias David</name>
            <email>mattes@niersfischer.de</email>
                  </author>

      <category term="Allgemeines"
        scheme="http://www.niersfischer.de/index.php/site/C1/"
        label="Allgemeines" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Angler sind Naturschützer! <br />
<img src="/images/fremdfotografen/md/kroete.gif" alt="" width="150" height="129" style="float:right; margin-left: 10px; margin-top:5px;" /><br />
So oder ähnlich liest es sich in den Anglerforen der Onlineszene. Eigentlich sollten uns die anderen Bewohner unserer Gewässer genauso am Herzen liegen wie die Schuppenträger selber. Sind sie doch schließlich auch Futterlieferant und somit direkt an der Ertragsfähigkeit eines Gewässers involviert. In so mancher schlafloser Nacht am Wasser haben wir sie zum Teufel gewünscht, aber ein See ohne liebestolles Gequake am Abend wäre dennoch  undenkbar. Etliche sind auf der Roten Liste andere werden folgen. Kröten, Frösche und Molche brauchen unseren Schutz.</p>

<p>Seit letzter Woche sind die Niersfischer an vorderster Front dabei. Sobald die Temperaturen es zulassen werden wir über die einsetzende Wanderung im Bereich Geldern berichten können. An der Boeckelt warten seit letzter Woche 60 im Boden versenkte Eimer entlang des Amphibienschutzzauns auf das dumpf „Plopp“ einer hineinfallenden Kröte. </p>

<p>Federführend zeichnen sich der NaBu, vertreten durch Herrn Windeln und Frau Rüller, die Vorsitzende vom Tierschutzverein und deren Helfer für die Sammlung der Tiere verantwortlich. Da hier die Helfer aber rar sind, rufen wir nun in unseren Reihen zur Mithilfe auf. Gesucht werden Menschen, die bereit sind entweder morgens oder abends über einen Zeitraum von zirka 6 Wochen, am Zaum eine Runde zu drehen, die Tiere überzusetzen und die Arbeit zu dokumentieren. Verlässlichkeit ist Pflicht, wer verpennt und seinen Dienst zu spät antritt, kann sich loben den Reiher was Gutes getan zu haben. </p>

<p><img src="/images/fremdfotografen/md/kroete3.jpg"  alt="Krötenzaun" width="550" height="308" /> </p>

<p>Ein weiterer Einsatz ist gegen Sommer/Herbst geplant. Hier werden 3-4 Helfer für ein Wochenende harter Arbeit gesucht. Wir wollen den Zaun an der Boeckelt in Geldern erweitern. Die Nordseite des Heitkampsees ist noch völlig ungeschützt. Es gilt einige hundert Meter Zaun auf zu stellen. </p>

<p>Gibt es unter euch jemanden der sich hierfür berufen sieht? Auch die mitlesenden Nichtangler sind herzlich eingeladen sich zu engagieren. Ernst gemeinte Zusagen können gerne per Mail an adminteam@niersfischer.de oder im <a href="http://niersfischer.de/forum/viewtopic.php?f=9&amp;t=293" title="Forum">Forum</a> abgegeben werden.</p>

<p>In den nächsten Wochen wird im Forum auch immer mal wieder ein Einblick auf die Arbeit am Zaun gewährt. Reinsehen lohnt sich.</p>

<p>Euer Admin-Team</p>

<p><img src="/images/mama.jpg" alt="das Adminteam"/></p>

<p><b>Ma</b>rio und <b>Ma</b>ttes</p>



<p>&nbsp;</p>
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Venedig des Niederrheins</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.niersfischer.de/index.php/site/venedig_des_niederrheins/" />
      <id>tag:niersfischer.de,2010:index.php/berichte/2.38</id>
      <published>2010-02-22T16:17:34Z</published>
      <updated>2010-02-22T20:45:35Z</updated>
      <author>
            <name>Matthias David</name>
            <email>mattes@niersfischer.de</email>
                  </author>

      <category term="Allgemeines"
        scheme="http://www.niersfischer.de/index.php/site/C1/"
        label="Allgemeines" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Als ich diese Zeichnung auf unserem Speicher fand, staunte ich nicht schlecht. Nun habe ich ein wenig im Internet recherchiert.</p>

<p><img src="/images/fremdfotografen/md/Goch_1630_Aufloesung_mittel.jpg"  alt="Goch um 1630" width="575" height="301" /> 
</p><div style="text-align: center"><a href="/images/fremdfotografen/md/Goch_1630_Aufloesung_hoch.jpg" title="Bild in größerer Auflösung runterladen">größere Auflösung (2MB)</a></div><p><br /></p>

<p>Der Kartograf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willem_Blaeu" target="_blank" title="Eintrag in der Wikipedia über Willem Blaeu">Willem Blaeu</a> zeichnete diesen Plan von Goch um 1620. Schon seinerzeit nutzte man die Niers als Schutzwall. Man kann ganz gut erahnen, dass die süd-westliche Umrundung (Zeichnung ist nicht eingenordet) von Goch künstlich angelegt wurde.</p>

<p>Eine sehr schöne <a href="http://wp.ge-mittelkreis.de/gochrund/goplan3/gplan3.htm" target="_blank"> Legende</a> dieser Karte hat  Herr R. Warrener auf den Seiten der Gesamtschule-Mittelkreis hinterlegt. Es steht dort zwar der Plan sei von 1650, Blaeu verstarb jedoch schon 1638.</p>

<p>Schon damals waren die Fischwanderwege durch den Betrieb der Mühlen versperrt, wobei es den Eindruck erweckt, als wirke der Umlaufende Kanal als Bypass.</p>

<p>Die Niers heute auf der gleichen Perspektive.</p>

<iframe width="575" height="400" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Goch+Niers&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=11.501481,28.256836&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Niers&amp;t=k&amp;ll=51.679261,6.154683&amp;spn=0.005322,0.012317&amp;z=16&amp;output=embed"></iframe><p><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Goch+Niers&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=11.501481,28.256836&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Niers&amp;t=k&amp;ll=51.679261,6.154683&amp;spn=0.005322,0.012317&amp;z=16" style="color:#0000FF;text-align:left">Größere Kartenansicht</a></small></p>

<p>Leider lässt sich „Google Maps“ nicht aus der Einnordung drehen. Wer jedoch „Google Earth“ installiert hat, bedient sich einfach dieser <a href="/images/fremdfotografen/md/Goch_Ansicht_heute.kmz" title="KMZ.Datei für Google Earth">KMZ.datei</a> und gelangt zu einer guten Vergleichsansicht.
</p>
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Castingturnier der Jugend in Viersen</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.niersfischer.de/index.php/site/castingturnier_der_jugend_in_viersen/" />
      <id>tag:niersfischer.de,2009:index.php/berichte/2.34</id>
      <published>2009-10-13T16:38:01Z</published>
      <updated>2009-11-12T08:27:02Z</updated>
      <author>
            <name>MaMa (Adminteam)</name>
            <email>adminteam@niersfischer.de</email>
            <uri>http://www.niersfischer.de</uri>      </author>

      <category term="Allgemeines"
        scheme="http://www.niersfischer.de/index.php/site/C1/"
        label="Allgemeines" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Der <a href="http://www.acv-viersen.de/" target="_blank" title="zur Internetseite des ACV Viersen">ACV Viersen</a> veranstaltete an diesem Wochenende deren Jugend-Castingturnier. Eingeladen waren die Jugend der Vereine des ASV-Siegfried Xanten und des <a href="http://www.savk.de/" target="_blank" title="zur Internetseite des SAV Krefeld">SAV Krefeld</a>. Auch die Niersfischer-Redaktion war geladen.</p>

<p><img src="/galerie/d/3935-2/Vereinsgew_sser_1.jpg" alt="Castingturnier des ACV" width="575" height="383" /></p>

<p>So trafen wir am Samstagvormittag am Vereinssee des ACV-Viersen ein. Rund um den See waren die Zelte der wettertrotzenden Jugendlichen und deren Betreuer postiert. Insgesamt waren 15 Jugendliche dem Aufruf gefolgt. Für das regnerische Wetter eine beachtliche Anzahl. Die Teilnehmer waren schon am Vortag angereist und hatten die Nacht am See verbracht. Die Stimmung war gut und bis kurz vor unserem Eintreffen hatte man gemütlich bei einen gemeinsamen Frühstück beisammen gesessen. Der Jugendwart des ACV-Viersen Domenic Kniller empfing uns freundlich und lud uns ein die Ruten ins Wasser zu tauchen, bis das Turnier beginnen würde. Wir blieben derweil Schneider.</p>

<p><img src="/galerie/d/3946-2/Training.jpg" alt="Castingturnier des ACV" width="575" height="328" /></p>

<p>Um 12:00 Uhr wurden dann die ersten Castingruten zum Aufwärmen in Richtung des runden Arenbergtuches geworfen. Domenic erklärte den Jugendlichen ausführlich die Wurftechnik und gab Einweisungen in die Regel und Punktevergabe. Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen, es den Jugendlichen gleich zu tun und warfen außer Konkurrenz mit. <img src="/galerie/d/3967-2/Domenic-Kniller-als-Punktri.jpg" alt="Castingturnier des ACV" width="200" height="300" style="float:right; margin-left: 10px; margin-top:5px;" />Kurz vor dem offiziellen Start des Turnieres waren dann auch so gut wie alle Gastgeber und Gäste am Start und meldeten ihre Teilnahme. Für viele war es wohl das erste Mal, dass sie den Wurf auf dem Trockenen vollzogen. Domenic erzählte mir derweil von seiner anfänglichen Verweigerung gegenüber dem Casting in seiner Jugend. Schließlich laufen Fische nun mal nicht über den Rasen. Wie sehr er davon mit den Jahren profitiert hat, bewiesen seine erklärenden Würfe für die Einsteiger. So gut wie jeder Wurf saß sicher im Ziel. Diese Demonstration hat uns sehr ins Grübeln gebracht.</p>

<p><br />
Am Ende des Turniers standen folgende Gewinner fest:<br />
1. Platz Dennis Bodewitz ( ACV-Viersen )  <br />
 2. Platz Andreas Bröcheler ( ASV-Siegfried Xanten )  <br />
 3. Platz Leon Berkel ( ASV-Siegfried Xanten )</p>

<p>Den Gewinnern sei von den Niersfischern ein herzlicher Glückwunsch ausgesprochen.</p>

<p>Den ACV-Viersen für seine Organisation , für sein gepflegtes Areal und seinen Jugendwart ebenso. Selten sahen wir so viel geballtes Vereinsengagement auf einem Fleck.</p>

<p>Mehr Bilder vom Turnier findet ihr in unserer <a href="/galerie/v/Veranstaltungen/JugendcastingViersen2009/" title="zur Galerie">Galerie</a>.
</p><p style="clear: both;"></p>
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Der lebende Köderfisch ist tot!</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.niersfischer.de/index.php/site/der_lebende_koederfisch_ist_tot/" />
      <id>tag:niersfischer.de,2009:index.php/berichte/2.14</id>
      <published>2009-02-05T20:18:16Z</published>
      <updated>2009-03-01T22:49:17Z</updated>
      <author>
            <name>MaMa (Adminteam)</name>
            <email>adminteam@niersfischer.de</email>
            <uri>http://www.niersfischer.de</uri>      </author>

      <category term="Allgemeines"
        scheme="http://www.niersfischer.de/index.php/site/C1/"
        label="Allgemeines" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Hallo Niersfischer,</p>

<p>jahrzehntelang war es Gang und Gebe den Räubern in unseren Gewässern mit den lebenden Köderfisch nach zu stellen. Der Reiz, der hiermit auf Hecht und Zander ausgeübt wurde, schien durch nicht zu ersetzen zu sein. Jedoch machte vielen Petrijüngern das Verbot einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Von diesem Tag an, sollte auch das Leben jenes kleinen Fischchens als schützenswert erachtet werden. Zu recht!</p>

<p><b>Deutsches Tierschutzgesetzes (TierSchG) (Auszug)</b></p>

<p><b>§1</b> <i>Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.</i></p>

<p><b>§7</b> <i>Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer</i></p>

<p><i>1.&nbsp;   ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder<br />
2.&nbsp;   einem Wirbeltier<br />
&nbsp;   a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder<br />
&nbsp;   b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden</i></p>

<p>sowie</p>

<p><b>Landesfischereiordnung (LFischO) (Auszug) </b></p>

<p><b>§7</b> <i> <b>(2)</b> Lebende Köderfische dürfen zur Hege der Fischbestände nur im Einzelfall und befristet verwendet werden, wenn die Hegepflicht nicht auf andere Weise erfüllt werden kann. Die Verwendung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der unteren Fischereibehörde.</i></p>

<p><br />
Über das Verbot wird sich leider vielerorts hinweg gesetzt, als gäbe es diese Gesetzgebung einfach gar nicht. Wie oft sehen wir zuckende Posen, ohne dass der Angelnde zur Rute eilt, wissentlich wer für die Unruhe verantwortlich ist. </p>

<p>Dies nehmen wir zum Anlass um aufzuklären. Wir wollen zeigen, dass es auch ohne geht. Hier einmal ein Anreiz:</p>

<p><b>Vorteile der Verwendung des toten Köderfisches:</b>
</p><ul>
<li>Dufterzeugung durch Anritzen</li>
<li>Besseres Positionierungsmöglichkeit / “Standorttreue“</li>
<li>Präsentationsmöglichkeit durch richtige Montage</li>
<li>Fisch flüchtet sich nicht in Deckung</li>
<li>Hohe Verfügbarkeit durch Einfrieren</li>
<li>Zu Beginn Wurffestigkeit bei gefrorenen Köder (Ausreissen)</li>
<li>Kein Gesetzeskonflikt</li>
<li>Im Reinen sein mit den Gewissen</li>
<li>Bestätigtes Funktionieren</li>
</ul><p>
<b>Nachteile bei Verwendung eines lebenden Köderfisches:</b>
</p><ul>
<li>Tierquälerei</li>
<li>Harte Strafen bei Aufdeckung</li>
<li>Fisch sucht Deckung und muss neu ausgeworfen werden</li>
<li>Fisch hat keine Lockwirkung auf Geruchssinn</li>
<li>Verwicklungen der Montage durch Eigenbewegungen des KöFis</li>
<li>Gefahr der Übertragung von Krankheitserregern bei Fischen aus Fremdgewässern</li>
<li>Negative Aussendarstellung der Angler (Ethikmangel)</li>
</ul><p>
Liebe Sportsfreunde, die umfangreiche Palette künstlicher Ersatzköder solltet ihr einmal durchprobieren. Wenn ihr hiernach immer noch sagt: &#8220;Ich fische mit lebenden Köder!&#8221; Da fehlt uns das Verständnis.<br />
<b><br />
Weiter Informationen zu diesem Thema im Internet:</b></p>

<ul>
<li>Der schweizer Fliegenfischer-Pabst &#8220;<b>Hans-Ruedi Hebeisen</b>&#8221; hat seine Ansichten über die vielen Vorteile zur Angelei mit dem toten Köderfisch auf seiner <a href="http://www.hebeisen.ch/txt/tippmonat-Dateien/tippmonat_2005_11.htm"><b>Internetseite</b></a> einmal zusammen gefasst.<br /></li>

<li>Fundiertes Wissen von &#8220;<b>Armin Miltenberger</b>&#8221; im praktischen Umgang zur Anköderung mit dem totem Köderfisch findet man beim <a href="http://www.deutscherhechtangler-club.de/praesentation.php"><b>Deutschen Hechtangler-Club e.V.</b></a></li>
</ul>

<p>Entworfen und Vertreten durch <img src="/images/mama.jpg" alt="das Adminteam"/> und ihre Expertenrunde.</p>

<p>Gerne diskutieren wir mit euch in unserem <a href="http://www.niersfischer.de/forum/viewtopic.php?f=8&amp;t=39" title="Forum">Forum</a> über dieses sensible Thema.
</p>
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Aal&#45;Statement von MaMa an die Niersfischer</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.niersfischer.de/index.php/site/aal-statement_von_mama_an_die_niersfischer/" />
      <id>tag:niersfischer.de,2009:index.php/berichte/2.10</id>
      <published>2009-01-26T19:41:04Z</published>
      <updated>2009-02-14T10:55:06Z</updated>
      <author>
            <name>MaMa (Adminteam)</name>
            <email>adminteam@niersfischer.de</email>
            <uri>http://www.niersfischer.de</uri>      </author>

      <category term="Allgemeines"
        scheme="http://www.niersfischer.de/index.php/site/C1/"
        label="Allgemeines" />
      <category term="Biologie"
        scheme="http://www.niersfischer.de/index.php/site/C5/"
        label="Biologie" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Hallo liebe Niersfischer.</p>

<p>der europäische Aal (Anguilla anguilla) ist u.a. vom <a href="http://www.vdsf.de">VDFS</a> zum <b>Fisch des Jahres 2009</b> gewählt worden. In seiner Bedrängnis hat er diesen Platz zu Recht eingenommen. In Deutschland ist der Aal seit 1998 auf der Liste der bedrohten Arten zu finden. Heute ist sein Bestand stärker den je zurück gegangen. In machen Gewässern um bis zu 99%. Die eigentlichen Gründe für den starken Schwund sind vielfältig und bis heute nicht belegt. Zu wenig wissen wir tatsächlich über sein Laichverhalten. In den Diskusionen werden vielfach folgende Gründe und Philosophien herangezogen:
</p><ul>
<li><b>Die Glasaalfischerei vor der Atlantikküste, deren Vermarkung hier und Export nach Asien</b></li>
<li><b>Die hohe Mortalitätsrate beim passieren von Wasserkraftwerken</b></li>
<li><b>Fehlende Kraftreserven durch Krankheit bei der Wanderung zum Laichgebiet</b></li>
<li><b>Fehlende Orientierung durch Krankheit bei der Wanderung zum Laichgebiet</b></li>
<li><b>Hoher Befischungsdruck durch Angler &amp; Berufsfischer</b></li>
<li><b>Ausbleiben der Jungaale in unseren Flüssen durch die Driftung des Golfstroms</b></li>
<li><b>Zeugungsunfähigkeit durch Giftstoffe</b></li>
<li><b>Zu- und Abwanderhindernisse wegen Verbauung der Flusse durch Wehre</b></li>
<li><b>Fehlende Habitate für Aale</b></li>
</ul>

<p>Welchen Grund oder welche Kombination nun letztendlich hierfür verantwortlich ist, vermögen wir nicht zu beantworten. </p>

<p>Jedoch hat die <b>Niederlande </b>für die dortigen Angler seit diesem Jahr eine <b>Zurücksetz-Verpflichtung</b> erlassen. Auch hier in Deutschland beginnt ein Umdenken. So hat das <b>Land Hessen</b> in seiner jüngsten Änderung des Landesfischereiverordnung dem Aal eine <b>Schonzeit  vom 01.10 – 01.03</b>. zuerkannt. Leider beginnt diese einen Monat zu spät, da der Aal bereits Ende August seinen Weg in die Sargassosee antritt. Das <b>Mindestmaß </b>wurde auf <b>50 cm erhöht</b>. Wir vermuten, dass auch die deutschen (Landes-)Verbände in sehr naher Zukunft neue Empfehlungen vorgeben werden.</p>

<p>Wir als Angler an der Niers erleben den Aal in unbeeindruckt hoher Anzahl. Dies ist höchst erfreulich, jedoch wird dies nicht immer so bleiben.</p>

<p>Deshalb appellieren wir an alle den Umgang mit unserem glitschigen Freund zu überdenken. </p>

<p><b><u>Unsere Empfehlung lautet wie folgt:</u></b>
</p><ul>
<li><b>Setzt euer eigenes Schonmaß herauf. Für Empfehlenswert erachten wir 50 cm.</b></li>
<li><b>Setzt euer eigenes Höchstmaß herab. Für Empfehlenswert erachten wir 70 cm.</b></li>
<li><b>Setzt euch ein eigenes Fanglimit. Zu empfehlen wäre: Je Tag max. einen Aal. Je Session max. 5-10 Tiere.</b></li>
<li><b>Behandelt  den Aal umsichtlich und enthakt ihn wenn möglich ohne Hakenlöser durch das
Abschneiden der Schnur, knapp vor dem Maul.</b></li>
<li><b>Verwendet geeignete Hakengrößen, damit euch die kleinen erst gar nicht an den Haken gehen.</b></li>
<li><b>Wartet mit dem Anschlag nicht bis er den Haken zu tief geschluckt hat. Wer nachts die Angel draußen lässt, obwohl er schläft, nimmt dies in Kauf.</b></li>
<li><b>Verneint in euren Vereinen den Besatz in geschlossenen Gewässern.</b></li>
<li><b>Verwendet keine Aale mehr als Köder.</b></li>
<li><b>Macht eure Angelkollegen auf die Problematik aufmerksam.</b></li>
</ul>

<p>Eure Kinder und Enkel werden sich freuen, wenn auch sie den Aal nicht nur aus Büchern kennen.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>Entworfen und Vertreten durch <img src="/images/mama.jpg" alt="das Adminteam"/> und ihre Expertenrunde.</p>

<p>Für alle, die noch Fragen zur Situation des Aals haben, haben wir einen <a href="http://www.niersfischer.de/forum/viewtopic.php?f=9&amp;t=28">Tread</a> im Forum eingerichtet.
</p>
      ]]></content>
    </entry>

    <entry>
      <title>Gewässeranalyse Januar 2009</title>
      <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.niersfischer.de/index.php/site/gewaesseranalyse_januar_2009/" />
      <id>tag:niersfischer.de,2009:index.php/berichte/2.3</id>
      <published>2009-01-04T19:33:01Z</published>
      <updated>2009-01-31T12:28:02Z</updated>
      <author>
            <name>Matthias David</name>
            <email>mattes@niersfischer.de</email>
                  </author>

      <category term="Biologie"
        scheme="http://www.niersfischer.de/index.php/site/C5/"
        label="Biologie" />
      <category term="Gewässeranalyse"
        scheme="http://www.niersfischer.de/index.php/site/C4/"
        label="Gewässeranalyse" />
      <content type="html"><![CDATA[
        <p>Bei eisigen Temperaturen habe ich heute die ersten Gewässerproben entnommen und analysiert.</p>

<p>Hier die Werte:</p>

<table summary="Diese Tabelle enthält Wasserwerte der Niers vom 04.01.09" cellspacing="2" rules="all" border="3" frame="box">
<tr>
<td colspan="2" class="tdheadline">Wasseranalyse Januar 2009</td>
</tr>
<tr>
<td class="typ">Gewässerart</td>
<td class="werte">Fließgewässer</td>
</tr>
<tr>
<td class="typ">Datum</td>
<td class="werte">04.01.2009</td>
</tr>
<tr>
<td class="typ">Uhrzeit</td>
<td class="werte">15:05 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<td class="typ">Entnahmestelle</td>
<td class="werte">Niers - Mittellauf - <a href="http://www.niersfischer.de/index.php/{fischen_template//fischen_los_29.1}">Los Nr. 29.1</a> - vor dem Wehr</td>
</tr> 
<tr>
<td class="typ">Lufttemperatur</td>
<td class="werte">0,8°</td>
</tr> 
<tr>
<td class="typ">Wassertemperatur</td>
<td class="werte">0,7°</td>
</tr> 
<tr>
<td class="typ">PH</td>
<td class="werte">7,5</td>
</tr> 
<tr>
<td class="typ">O2 - Sauerstoff</td>
<td class="werte">8 mg/l (ppm)</td>
</tr> 
<tr>
<td class="typ">KH - Karbonathärte</td>
<td class="werte">11°</td>
</tr> 
<tr>
<td class="typ">GH - Gesamthärte</td>
<td class="werte">16°</td>
</tr> 
<tr>
<td class="typ">NO2 - Nitrit</td>
<td class="werte">0,05 mg/l (ppm)</td>
</tr> 
<tr>
<td class="typ">NO3 - Nitrat</td>
<td class="werte">80 mg/l (ppm)</td>
</tr> 
<tr>
<td class="typ">PO4 - Phosphat</td>
<td class="werte">0,5 mg/l (ppm)</td>
</tr> 
<tr>
<td class="typ">NH4 - Ammonium</td>
<td class="werte">0,2 mg/l (ppm)</td>
</tr> 
</table>

<p><br />
Beurteilung der Analyse (durch unseren User Albert):</p>

<p>Der <b>PH-Wert von 7,5</b> befindet sich im optimalen leicht alkalischen Bereich. Ein PH bis 9,5 ist für die Fische und Nährtiere durch puffernde Faktoren der Karbonathärte gut verträglich.</p>

<p>Mit <b>8mg/l</b> ist reichlich <b>Sauerstoff </b>vorhanden, gut für alle Fischarten (Optimalbereich: 6-12 mg/l).</p>

<p><b>Karbonathärte 11° GH</b>: Bei Anwesenheit von Kohlensäure gehen die geringlöslichen Kalzium und Magnesiumkarbonate in Lösung und es entstehen gutlösliche doppeltsaure sogenannte Bikarbonate. Die Bikarbonate haben im Wasser eine für alle Lebewesen sehr wichtige Funktion. Sie gleichen saure und alkalische Einflüsse aus und halten den PH-Wert auf einem biologisch günstigen Niveau.</p>

<p><b>Gesamthärte 16° NO2</b>: Die Wasserhärte setzt sich aus den Faktoren der Karbonathärte und der Nichtkarbonathärte (unlöslichen Schwefel-, Salz - und Salpetersäuren, auch bleibende Mineralsäure oder Gipshärte) GH =16 KH =11 (-)…</p>

<p>… <b>NKH= 5 (Nichtkarbonathärte)</b>. Das bedeutet eine sehr gute Zusammensetzung mit hoher Pufferwirkung.</p>

<p><b>Nitrit 0,05 mg/l:</b> Ein Wert von 1mg /l ist für Lebewesen gefährlich. Der Istwert zeigt gesunde, unbedenkliche Verhältnisse im Fluss an.</p>

<p>Der <b>Nitratwert von 80 mg/l</b> ist als einziger bedenklich. Er könnte kurzfristig so hoch sein. Auf längere Sicht sollte er unter 50mg/l sinken, Fische könnten sonst kümmern, Algen emporschießen.</p>

<p>Der <b>Phosphatwert (PO4</b>) liegt mit 0,5 mg/l noch im günstigen biologischen Bereich. Ab 1,0 mg/l führt in Verbindung mit einen hohen Nitratwert zu einen übermäßigen Algenwachstum.</p>

<p>Umgerechnet beträgt der <b>Ammoniakgehalt 0,009 mg/l </b>bis zu einem NH4 -Wert von 0,5mg/l. Der <b>Ammonium-Wert (NH4) von 0,2 mg/l</b> ist unbedenklich und sehr Fischgerecht.</p>

<p><b>Fazit: Alles in allen gesunde Verhältnisse im Wasser.</b> Die Nitratwerte müssen weiter beobachtet werden.</p>

<p>&nbsp;</p>
      ]]></content>
    </entry>


</feed>
