Bericht zum ersten Castingturnier des ASV-Geldern

geschrieben von Matthias David am 27.06.2010

image

Wenn wir in ein paar Jahren an diesen Tag zurückdenken werden, wird wohl dem einen oder anderen ein Schmunzeln über die Lippen huschen. Als Fazit läßt sich das erste Castingturnier des ASV-Geldern mit „Klein, aber fein“ zusammen fassen.

Am Austragungsort Holländer See trafen sich heute um kurz nach Neun die üblichen Verdächtigen, um ihren Beitrag zum Gelingen unseres ersten Castingturniers zu leisten. Als Gäste und Tutoren durften wir Rudi Bruthier und Ingo, die beiden Castingreferenten vom Rheinischen Fischereiverband begrüßen. Während sich die beiden um den ordnungsgemäßen Aufbau des Turnierfeldes kümmerten, baute der Rest der Mannschaft die Sitzgelegenheiten, Sonnenschutz und die Würstchenbude auf.

Ab 10:00 Uhr begann die offizielle Trainingsphase. Keiner derer, die dort am Start standen hatte jemals an einem Castingturnier teil genommen und somit waren allesamt Neueinsteiger. Mit professioneller Geduld erklärte Rudi die Regeln und zeigte jedem einzelnen worauf es bei welcher Disziplin ankommt. Für unseren Auftakt in die neue Sportart haben wir uns auf die beiden Disziplinen „Skish“ und „Ahrenberg“ beschränkt. Für den Weitwurf gab es zu wenig Platz am Holländer und für den Wurf mit der Fliegenrute zu wenig Fliegenfischer. Den Weitwurf wollen wir aber im nächsten Jahr auf alle Fälle mit auf den Plan rufen.

Während in der ersten Übungsphase noch reichlich Würfe in den Karpaten landeten, hörte man mit fortschreitender Zeit immer öfter das begehrte „Plöck“, wenn das Wurfgewicht sein Ziel trifft, jeweils begleitet von den Befeuerungen der Zuschauer.

Um 12:00 wurde es dann ernst. Der Reihe nach ging es für jeden Teilnehmer an die Startlinie. Zuerst mußten beim „Skish“ Zielscheiben mit einem Durchmeßer von 76 cm aus verschiedenen Weiten (10 – 18 Meter) mittels Pendelwurf getroffen werden. Ein Treffer wurde mit dem oben schon erwähnten „Plöck“ belohnt.

Danach ging es zum Ahrenbergtuch. Aus verschiedenen Distanzen galt es die auf dem Tuch gemalten Ringe zu treffen. 5 Ringe, von denen der Treffer in die goldene Mitte mit der Höchstpunktzahl 10 vergütet wurde. Zwei Punkte weniger für jeden weiteren Ring nach außen. Auch hier gilt es verschiedene Wurftechniken zu beherrschen. So wurde mit dem Pendelwurf begonnen, links-, wie rechtßeitiger Auswurf und schließlich auch Überkopf. Die Distanzen gehen hierbei ebenso bis zu 18 Meter Entfernung. Verwendet wurde für alle Übungen ein 7,5 Gramm Gewicht aus Kunststoff.

Aufgrund der Frechheit von Marcel Geritzen, der es nicht für nötig hielt zum Training zu kommen, würde ich gerne auf weitere Bemerkungen verzichten. Da jener aber trotz fehlenden Training und mangelnder Erfahrung den ersten Platz erzielt hat, komme ich um eine Berichterstattung nicht umhin. wink

Die offizielle Wertung durch die Verbandsreferenten lautet wie folgt:

Platz 1: Marcel Geritzen
Platz 2: Guido Stenmans
Platz 3: Matthias David

Bei heißen Würstchen und warmen Bier endete das Turnier wie geplant um 16:00 Uhr. Unser Dank gilt zum einen Michael, der uns wie immer aufs aller Beste verköstigt hat und den beiden Referenten des Verbandes Rudi und Ingo für ihr Kommen und ihre Geduld mit der Startertruppe des ASV-Geldern.
Als Fazit darf festgehalten werden: Wir hatten bei dem neuen Betätigungsfeld einen solchen Heidenspaß gehabt, dass wir dies ab nun als regelmäßiges Event in unseren Terminkalender einpflegen werden. Der Lehreffekt, den man hierbei erzielt ist von unschätzbarem Wert am Wasser. Wer an Land aus allen Lagen Ziele in den verschiedensten Entfernungen sicher treffen kann, wird dies am Wasser erst recht tun. Die Geselligkeit, die hier entstanden ist, möchte ich nicht missen wollen.

Auf ein Neues im Jahr 2011.

Ich danke allen Beteiligten für ihre Teilnahme und für einen wunderschönen Tag am Holländer See. So geht Verein!

(md)

Zu den Bildern.


Allgemeines • Permalink

zurück nach oben